Vorbereitung einer EA-Einführung im M&A-Kontext (2024–2025)
In einem Transformations- und Integrationsumfeld stand nicht operative Umsetzung im Vordergrund, sondern die Vorbereitung belastbarer Entscheidungen: Zielbild, Vorgehen, Rollen, Governance und Investitionsrahmen – nachvollziehbar für Geschäftsführung, IT-Leitung und Konzernumfeld.
Kurzüberblick
Ziel war, Enterprise Architecture als strategisches Entscheidungsinstrument zu etablieren – damit Führungskräfte im Integrationskontext fundierte, nachvollziehbare Entscheidungen zu Zielbild, Vorgehen und Investitionen treffen konnten.
Ausgangslage
- M&A-/Integrationskontext mit erhöhtem Abstimmungsbedarf und hoher Entscheidungssensitivität.
- Unklare Rollen, fehlende gemeinsame Architektur-Sicht und unterschiedliche Erwartungshaltungen.
- Bedarf an belastbarer Struktur, um ein EA-Vorhaben sauber zu starten (statt „zu dokumentieren“).
Vorgehen
- Schärfung des Zielbilds und der erwarteten Wirkung von EA (Nutzenlogik).
- Definition von Rollen, Entscheidungswegen und Arbeitsmodus (Governance-Setup).
- Vorschlag eines pragmatischen Repositories/Modellierungsrahmens (Scope & Prioritäten).
- Roadmap-Entwurf für den Kick-off und die ersten Iterationen (inkl. Kommunikationsrhythmus).
Ergebnisse
- Belastbare Entscheidungsgrundlagen für Start, Umfang und Struktur der EA-Einführung.
- Klarheit über Rollen, Nutzen und nächste Schritte – als Grundlage für Budget- und Strukturentscheidungen.
- EA als strategisches Instrument positioniert, bevor ein größeres Vorhaben gestartet wurde.
Architektur wird so nicht dokumentiert, sondern angewendet – dort, wo Entscheidungen entstehen.